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Beate Bea macht Leistungssport trotz Spenderorgan

Beate Bea macht Leistungssport trotz Spenderorgan

Die 57-Jährige organisiert die Deutschen Meisterschaften für Transplantierte und Dialysepatienten am kommenden Wochenende.

Sie kämpft dafür, Vorurteile aufzuklären und etwas zu bewegen – auch im sportlichen Sinne. 150 Sportler aus ganz Deutschland kommen in diesem Jahr, wie bereits in 2012, auf Einladung von TransDia Sport Deutschland in Villingen-Schwenningen zusammen. Sie alle müssen wegen einer Nierenerkrankung mehrfach pro Woche an die Dialyse oder haben ein Organ wie Niere, Herz, Leber, Lunge oder Knochenmark transplantiert bekommen. Auch aus dem Ausland kommen einige Sportler, da es sich um offene Meisterschaften handelt. Die transplantierten Athleten, von denen sich etliche durch ihre Teilnahme auf die diesjährigen Europameisterschaften in Italien vorbereiten, messen sich in diesen Sportarten: Pétanque, Schwimmen, Kegeln, Leichtathletik, Golf, Badminton, Tischtennis, Tennis und Radfahren.

Beate Bea hatte Glück. Ihr Körper hat das Spenderorgan angenommen, bislang. Lebenslang wird sie Medikamente nehmen müssen, aber sie kämpft. „Mein Körper fühlt sich dauerhaft an wie grippegeschwächt“, beschreibt sie ihren Alltag, der von Zwangspausen geprägt ist. Für Bea und viele transplantierte Sportler oder Dialysepatienten ist – nach Rücksprache mit dem Arzt – eine gesunde Lebensweise und regelmäßiger Sport wichtig, um den Körper und das neue Organ gut zu erhalten. „Ich sage immer: von allen Medikamenten, die ich nehme, ist Sport das angenehmste“, lacht Beate Bea. Sport und Transplantation würden sich nicht nur vertragen, sondern zusammen gehören. „Sport ist wichtig, um dem Körper wieder Selbstvertrauen zu geben – vor allem auch für Kinder“, betont Bea. „Ein Organ zu benötigen – das kann jeden treffen.“

Zahlreiche Vereine sind im Einsatz. Am Freitag, 11. Mai, von etwa 15 bis 17 Uhr werden noch Streckenposten bei der Radrennstrecke (Start: Am Magdalenenberg) sowie am Samstag zwischen 11 und 14/15 Uhr bei der Leichathletik-Sportanlage Hubenloch oder im Bereich Verköstigung gesucht. Außerdem werden noch Brötchenspender für 200 Brötchen gesucht. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Wettkämpfe

  • Donnerstag: Ab 17.30 Uhr (Start ist um 18 Uhr): Minimarathon (betreut durch das Forstamt der Stadt Villingen Schwenningen) Germanswald, Diakonissenhaus Tannenhöhe (Unterstützt durch die Landtagsabgeordnete Martina Braun, Die Grünen)
  • Freitag: Start 8 Uhr (bis 13.30 Uhr): Tischtennis (TTC Villingen, Klosterringturnhalle Bärengasse 6); Badminton (Badminton-Club Villingen, Steppachturnhalle Adlerring 1/1); Tennis (TC Blau Weiss Villingen. Schönes Wetter: Peterzellerstr.9; Schlechwetter: Im Friedengrund) Start 9 Uhr (bis 13.30 Uhr): Schwimmen (Schwimm-Club Villingen, Hallenbad VS-Villingen, Saarlandstr. 50) Start 14 Uhr: Golf (Golfclub Königsfeld, bis 18 Uhr; Angelmoos 20, Königsfeld); Pétanque (DJK Villingen, bis 19 Uhr; Sebastian-Kneipp-Str. 5); Kegeln (ESV Villingen, bis 17 Uhr; Vereinsheim Güterbahnhofstr. 5) Start 15 Uhr: Radrennen (RC Villingen) Startpunkt Am Magdalenenberg, an der alten Eiche
  • Samstag: Start 9 Uhr (bis 15 Uhr): Leichtathletik (TV Villingen und Lions Club Villingen, Sportanlagen Hubenloch / Nähe Hallenbad / Kalkofenstr. 28) Ab 19 Uhr: Galaabend im Münsterzentrum in VS-Villingen, Kanzleigasse 30 (Tickets unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). (cse)

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Quelle:
https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/villingen-schwenningen/Beate-Bea-macht-Leistungssport-trotz-Spenderorgan;art372541,9729023

2018-05-08

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